Schnelle Hoyerswerdaer Flitzer in Chemnitz

Wie in allen Sportarten suchen auch die Leichtathleten nach den talentiertesten Kindern am Ort und in der Umgebung, um sie für diese vielseitige und schöne Sportart zu begeistern.
Besonders geeignet sind dabei eben jene „schnellen Flitzer“, die Freude an der Bewegung haben und beim Wettlauf den anderen einen Schritt voraus sind.
Der Landesverband Leichtathletik gibt da den 13 Trainingsstützpunkten Sachsens mit dem landesweit ausgeschriebenen Sprintcup ein gutes Mittel an die Hand.
In Vorrunden, die der SC Hoyerswerda als anerkannter Trainingsstütztpunkt in Zusammenarbeit mit interessierten Grundschulen z.B. im Rahmen des Schulsportfestes, aber auch – wenn gewünscht – in separater Form durchführt, werden unter Einsatz unserer elektronischen Zeitmesstechnik für jedes Kind Sprintzeiten ermittelt, die den Schulen samt Urkunden für die Schnellsten jeder Klassenstufe in Protokollform zur Verfügung gestellt werden.
Die schnellsten der Schnellen haben dann die Chance, sich beim Landesfinale mit den Besten aus ganz Sachsen zu messen.
So geschehen am letzten Samstag in Chemnitz:
Der SC Hoy. hatte neben den 7 schon in der Abteilung Leichtathletik trainierenden Sportlern, weitere 7 aus den Grundschulen „Hans Coppi“ Lauta, „Am Markt“ Laubusch und „Handrij Zejler“ Hoyerswerda eingeladen.
Für die meisten war die riesige Leichtathletikhalle des LAC Chemnitz, die tolle Kunststoffbahn und das Flair dieser gut organisierten Veranstaltung mit etwa 300 Kindern zwischen 8 und 11 Jahren eine völlig neue Erfahrung.
Teilnehmerfelder zwischen 25 und knapp 60 (!) versprachen reichlich Konkurrenz für die hochmotivierten Hoyerswerdschen Starter.
Unglaublich, was unsere schnellen Rehe und Hirsche da auf die Bahn brachten: Fast alle liefen neue persönliche Bestleistungen, die Hälfte der Kinder qualifizierte sich sogar für das A – bzw. B – Finale über 50m!
Hier sind besonders Bela Wolf (M10/B-Finale) und Victoria Klein (W9/A-Finale) von der Handrij – Zeijler – Grundschule zu nennen, die ihre Eltern, die betreuenden SC-Trainer und sicher auch ihre Sportlehrer höchst positiv überraschten.
Victoria gelang dabei als absoluter Newcomerin auf Anhieb der Sprung aufs Siegerpodest! Sie ist jetzt die drittschnellste Sprinterin der AK W9 in ganz Sachsen.
Erwartet weit vorn rangierten sich unsere 4 Elfjährigen Marisa Thumann, Mina Marie Grawunde, Moritz Altmann und Maarten Schenk ein.
Das absolute Highlight an diesem Tag war dann auch tatsächlich das 50m A-Finale der Mädels, bei dem sich Mina und Marisa nur um ganze 7 bzw. 14 Hundertstel einer Sportlerin vom LAC Chemnitz beugen mussten. Beide Mädels verbesserten sich erheblich, so dass man bei ihnen, genauso wie bei allen anderen Chemnitz – Startern, gespannt sein darf auf ihre weitere sportliche Entwicklung.
Alles in allem ist dieser Sprintcup ein Veranstaltungsformat, das funktioniert und von dem Schulen und Verein profitieren können.
Ein Dank geht deshalb an die in diesem Jahr beteiligten Schulen für die tolle Zusammenarbeit.
Wir freuen uns auf 2026…