15 neue Kampfrichter für die Leichtathletik

Ehe wir über neue Bestleistungen unserer Sportler jubeln und berichten können, leisten diese vorab ein teils erhebliches Trainingspensum, planen die Trainer Trainingsinhalte und Wettkampftermine und leisten die Organisatoren von Wettkämpfen – in der Regel wieder die Trainer und viele ehrenamtlichen Helfer – einen Berg von Aufgaben vor, während und nach einem offiziellen Leistungsvergleich. 

Und hier geht das Dilemma los: So ein Wettkampf muss natürlich regelnormiert sein, damit die erreichten Leistungen vergleichbar sind. Dafür hat der Internationale Leichtathletikverband knapp 270 Regeln erlassen, die natürlich – teilweise national modifiziert – auch für unsere Wettkämpfe gelten. Und bei der Vielzahl der leichtathletischen Disziplinen muss es genügend Personen geben, die dieses spezielle Wissen haben, um die erreichten Leistungen regelkonform zu ermitteln.

Auf der Ebene des Regionalsports sind dies i.d.R. die Trainer, Übungsleiter, Aktive aller Altersklassen, Freunde der Sportart und natürlich auch die Eltern unserer Sportler. Und wenn man bedenkt, dass alles, was in der Leichtathletik und in vielen anderen Sportarten auf Vereinsebene passiert, 100% als Ehrenamt geleistet wird, kann dies gar nicht genug Würdigung erfahren!

Am letzten Samstag fanden sich wieder einmal 15 Freunde der Leichtathletik in der VBH – Arena ein, um sich einem Tagesseminar intensivster Wissensvermittlung incl. Prüfung in Sachen Kampfrichterei zu unterziehen. Darunter viele Eltern unserer Sportler und natürlich auch ein Teil unserer jugendlichen Athleten.

Die beiden Lektoren vom Kreisfachverband Volker Hübner und Samuel Dörnchen verstanden es wiederum blendend, die Menge an Lernstoff anschaulich zu vermitteln und den Tag sehr kurzweilig zu gestalten, so dass alle 15 Teilnehmer die Prüfung erfolgreich meisterten.

Etliche von ihnen werden schon am nächsten Mittwoch zum 2. FKO – Cross das erste Mal als Kampfrichter aktiv sein.